Ion flotation; a utilization of the marginal surface phenomenon on the gas-liquid phase boundary for the concentration and separation of materials

Hofman, M.

Mitteilungen. Deutsche Pharmazeutische Gesellschaft 38(3): 53-61

1968


ISSN/ISBN: 0012-0561
PMID: 5695266
Document Number: 5442
An der Berührungsstelle von gasförmigen und flüssigen Phasen erstreckt sich eine Phasengrenze, die über besondere Eigenschaften - unterschiedlich von beiden Phasen -verfügt. Sie ist zweifellos der Ort von Adsorptionserscheinungen. Bei den dynamischen Schäumen, wo sich die Phasengrenze stetig in Bewegung befindet und zeitabhängig erneuert, liegt ein Sonderfall vor. Die in einer Lösung enthaltenen Ionen, auch solche organischer Natur, gehen bei Anwesenheit eines ionogenen Tensids von umgekehrter Ladung komplexartige Verbindungen ein und erscheinen im Schaum. Die Natur dieser Komplexe ist derzeit noch nicht geklärt. Bei der sog. Ionenflotation nach Sebba sind für ihre Entstehung vorwiegend CoulombAnziehungskräfte verantwortlich. Es ist ferner bekannt, daß solche Komplexe in die ursprünglichen Ionen spaltbar sind, was zur Analyse dienen kann. An Hand modellartiger Versuche wird gezeigt, daß toxikologisch bzw. pharmazeutisch wichtige Substanzen mittels der beschriebenen Gasblasenchromatographie aus verdünnten Lösungen und ebenso aus Auszügen aus biologischem Material (Pflanzen- oder Organmaterial) im Schaum konzentriert werden können. Diese neue Technik erfordert nur eine verhältnismäßig einfache Apparatur und wenig Zeit. Sie könnte daher bei Stofftrennungen einen weiteren Fortschritt in der Praxis bringen.

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Ion flotation; a utilization of the marginal surface phenomenon on the gas-liquid phase boundary for the concentration and separation of materials