Benign tumor of the esophagus
Finke, H.
Medizinische Klinik 46(7): 206-207
1951
ISSN/ISBN: 0025-8458 PMID: 14842487 Document Number: 8363
Gutartige Oesophagustumoren machen gewöhnlich erst dann Beschwerden, wenn sie eine gewisse Größe erreicht haben. Im Vordergrunde stehen ganz allmählich zunehmende SchluMesdiwerden. Bei Lokalisation in den oberen Oesophagusabschnitten können dabei infolge Kompressionswirkung Atemnot und Hustenreiz auftreten. Der Röntgenbefund ist insofern charakteristisch, als er dem eines polypösen Tumors entspricht. Typisch sind zentraler Schattenausfall bei glatten Randkonturen und mantelförmig umgebendes Kontrastmittel bei erhaltener Wandelastizität und Peristaltik sowie nachweisbarer Tumorverschieblichkeit. Da die polypösen Tumoren meistens gestielt sind, soll aus Gründen des therapeutischen Vorgehens immer versucht werden, die Insertionsstelle zu lokalisieren. Eine histologische Differenzierung ist erforderlich, da Sarkome und Carcinosarkome lange klinisch ein ähnliches Verhalten und röntgenologisch gleiche Symptome zeigen. Die Differentialdiagnose hat gegen extraoesophageale Tumoren (Struma, Mediastinaltumor, Aneurysma), Carcinom und intraoesophageale Fremdkörper zu erfolgen. Therapeutisch kommt nur eine operative Behandlung in Betracht.
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