The sonographic diagnosis of pulmonary embolism
Lechleitner, P.; Mathis, G.
Deutsche Medizinische Wochenschrift 117(17): 682
1992
ISSN/ISBN: 0012-0472 PMID: 1572254 Document Number: 4772
Lungeninfarkte sind sonographisch als echoarme, oft trianguläre Herde darstellbar. Zum Teil ist die hiluswärts gerichtete Spitze abgerundet. Zur belüfteten Lunge ist das Infarktareal im frühen Stadium immer scharf begrenzt. Meist läßt sich im Zentrum des Dreiecks ein luftdichter Reflex nachweisen, der im Längsschnitt als luftdichter Streifen erscheint und Ausdruck eines segmentalen Befalls ist. Die Untersuchung wird entweder gezielt im Thoraxschmerzbereich oder - falls nicht vorhanden - systematisch durch Schallen sämtlicher Interkostalräume am sitzenden Patienten durchgeführt. Bei eigenen Untersuchungen wies die Thoraxsonographie bei Lungeninfarkt eine Sensitivität von 96% und eine Spezifität von 66% auf.
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