Etiopathogenesis of portal hypertension

Neumayr, A.

Verhandlungen der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin 82 Pt 2: 1991-2009

1976


ISSN/ISBN: 0070-4067
PMID: 1030159
Document Number: 4102
Durch die Entwicklung neuer radiologischer Verfahren und den Ausbau moderner Methoden zur Druckmessung im Lebervenen- und Pfortaderbereich läßt sich im Verein mit der Leberbiopsie die Ätiopathogenese eines Pfortaderhochdruckes (P.H.) heute wesentlich genauer abklären als früher. Es darf deshalb nicht verwundern, wenn seit der ersten umfassenden Darstellung der Ätiologie und Pathogenese der portalen Hypertension durch Thompson im Jahre 1940 das Spektrum der verschiedenen Formen des P.H. ganz erheblich erweitert werden mußte. Nach der heute geltenden Definition sprechen wir von einem P.H. immer dann, wenn der Gradient zwischen Portaldruck und Venendruck im großen Kreislauf unterhalb des Zwerchfells mehr als 5 mm Hg beträgt. Damit fällt definitionsgemäß eine portale Drucksteigerung als Folge eines erhöhten Venendrucks im Systemkreislauf etwa bei konstriktiver Perikarditis nicht mehr unter den Begriff einer portalen Hypertension.

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Etiopathogenesis of portal hypertension